This was 2013

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und ich will Resumée ziehen: was war so los in „meinem 2013“?

Ja, ich habe abgenommen, falls es irgend jemand noch nicht mit bekommen hat! Ich habe in den letzten 365 Tagen mein Körpergewicht um ca. 21% reduziert. Von 142,3kg auf 111,4kg.

Cool, wa?! Ich weiss euch ist das auch egal. Ich fühle mich noch immer so fett wie vor einem Jahr. Der Weg ist noch weit! Ich habe mich von „verdammt fett“ auf „ziemlich fett“ runtergeschafft. Klar, das ist besser als von „verdammt fett“ auf „ach du scheisse, bist du fett!“. Aber am Ziel bin ich noch lange nicht. Wenn ich nackt vor einem grossen Spiegel stehe möchte ich weinen. Das war in 2013 eh mein Hauptgemütszustand: „scheisse drauf“.

Kleiner Kommentar zur obigen Grafik: man sieht sehr schön wie jeder längere Urlaub mein Gewicht zum stagnieren gebracht hat. Anfang Juli der erste Knick, dann im Oktober zwei Wochen, die ein Motivationstief eingeläutet haben, das bis kurz vor dem Weihnachtsurlaub ging, in dem das Gewicht dann gleich wieder stagniert ist. Narf.

Das „Ziel“, was ist das Ziel? Ne gute Frage. In Kilogramm kann ich das nicht ausdrücken. Ich antworte auf die Frage meisst mit „70kg, das hat mir meine Hausärztin empfohlen“, aber das dürfte sowohl illusorisch als auch falsch sein. Auch wenn mir die Idee, das ich mein Gewicht halbieren kann, gefällt 😉 Erstmal „irgendwo im zweistelligen Bereich“ ist das nächste Ziel. Mit 18 Jahren hatte ich 75kg, das wär schön, aber dafür müsste ich nochmal über 30kg abnehmen. Und es wird immer schwerer, grade jetzt über Weihnachten war ich ständig am kämpfen. Ich werde im neuen Jahr den Cola light Konsum runter fahren, die ich mir in letzter Zeit wieder zu grosszügig gegönnt habe. Aber das sind Details die ich ausprobieren muss.

Des weiteren hat mir eine junge Frau, in die ich mich wie ein kleiner Schuljunge Hals über Kopf verknallt habe, gezeigt wie alt ich wirklich bin, und mir vorm Alter das Fürchten gelehrt. Das ist schon über ein halbes Jahr her, und ich bin noch immer nicht der „Alte“, habe noch immer nicht zu meinem unbeschwerten und alterslosen Selbst zurück gefunden.

Das Spannende an der Nummer war, wie ich mich selbst dabei beobachtet habe, wie ich beim mich verknallen war: wie ein Unfall, bei dem man genau weiss was passieren wird, aber weder etwas dagegen unternehmen, noch den Blick abwenden kann. Und ich hänge der ganzen Sache noch immer ziemlich nach. Scheiss Biochemie, sag ich dir! Dabei wollte ich das nicht mal, ich hatte zu der Zeit grade die ersten Kilochen verloren und dachte so bei mir das ich vllt „nächstes Jahr im Sommer“ mal wieder dran denken kann.

Musik: Musik hat 2013 eine größere Rolle in meinem Leben gespielt als in den Jahren zuvor. Angefangen habe ich mit „Woodkid“ in der Heidelberger Stadthalle und der krönende Abschluss war „Minimoustache“ in Ludwigshafen. Das erste war episch und das zweite abso-fucking-lutely der HAMMER! Tagtäglicher Begleiter in Sachen Musik ist Spotify auf dem iPhone, ohne das ich im Berufsalltag wahnsinnig werden würde.

Das war eigentlich das „Wichtige“.

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