Menschen im Zug: Der „Zu faul zum selbst drücken“

Früher war Aus- und Einsteigen im Zug Arbeit: man braucht Kraft, Geschick und die richtige Technik. Sonst stand man doof aus der Wäsche schauend an der Spitze der Austiegswilligen und begann zu schwitzen im Kampf mit den Tücken des Türöffnungsmechanismus. Nichts für Schwache, Alte und Kranke, Kinder, Frauen oder gar Kinder mit Frauen, ähm umgekehrt natürlich. Da sprang ich gerne ein und half die Tür zu öffnen; sei es von der Gegenseite oder mit einem beherzten Griff an dem an der Technik Verzweifelnden vorbei.

Heute ist das viel einfacher: ein kurzer Druck auf den grün leuchtenden Knopf, ein kurzes Ziehen am elektro-hydraulo-pneumatisch unterstützten Hebel und schon öffnet sich die Tür.

Und trotz aller technischen Errungenschaften im modernen Nah- und Fernverkehr gibt es immer wieder Zeitgenossen die einen nur blöde durch das Fensterchen in der verschlossenen Tür anglotzen und darauf warten herausgelassen zu werden. Und das vorurteilfrei unabhängig von Alter und Geschlecht.

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