Versuch über eine Schein Privatsphäre im OEPNV

Ich bin einer dieser „Arschloch Pendler“ die so tun als wären sie alleine im Zug. Wie jeder meiner Gattung habe ich eine andere Auffassung von dem wie eine angenehme Zugfahrt aussieht. Mir zB reicht ein Einzelplatz oder ein freier Platz neben mir auf einer zweier Bank, dazu ein Kopfhörer mit Podcast oder Musik tief im Gehörgang um den akustischen Teil meiner Umwelt auszusperren und entweder geschlossene Augen, iPhone/ iPad oder in Ausnahmen ein Buch vor der Nase um jeder Blickkontakt zu verwehren.

Eine Lücke in meinem persönlichen Schutzwall ist der olfaktorische Bereich: keine Ahnung ob ich da besonders empfindlich bin, aber irgendwie stinkst im Zug immer. Naja, fast immer.

Ich denke zzt über die Anschaffung von diesen Papier „Gesichtsmasken“ die Nase und Mund abdecken. Ihr kennt die bestimmt: Ärzte tragen sowas, oder Asiaten wenn sie erkältet sind. Ich könnte mir vorstellen das so ein Ding kombiniert mit ein paar Tropfen eines ätherischen Öls auch den übelsten Verwesungsgeruch aussperren sollte.

Ich habe auch schon über eine Nasenklammer nachgedacht, aber wieder verworfen: ich will das Zeug ja nicht schmecken. Und „eine Stunde die Luft anhalten“ gehört nicht zum Repertoire meiner Fähigkeiten.

3 Gedanken zu “Versuch über eine Schein Privatsphäre im OEPNV

  1. ich kann das z.Z. nur zu gut nachempfinden. Ich „darf“ ja noch zwei Wochen die Vor- und Nach“Züge“ das ÖPNV „geniessen“. Und da momentan ja wieder eine Jahreszeit herrscht, die uns mit alle Brutalität daran erinnert, dass wir Lebewesen waren/sind, die noch mehr Sinne haben als den Sehsinn (bei manchen Zeitgenossinnen (!) ist das ja manchmal schön ausschließlich nur den zu nutzen. Ich persönlich finde die Idee mit dem „Mund-/Gesichtsschutz in Kombination mit entsprechenden Ölen gar nicht so schlecht😉. Eine andere Alternative wäre, durch eine penetrante Ausnutzung der eigenen Ausdünstung, sofern diese nicht ausreicht unter Zuhilfenahme von Haushaltshilfen, wie z.B. drei Tage alte Kaffeepads in einer Jutetasche gemischt Zwiebelschalen in einer Juse von 2-3 Tage alten Resten von Zimmer- oder Balkonpflanzen an reichhaltig in Bratenöl getränkten Küchentüchern, unter dem Sitzplatz zu verankern. Damit sollte man auf jeden Fall ein bis zwei Sitzplätze um sich herum frei halten können😉

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