ich wurde in den letzten tagen häufiger gefragt wozu man einen 3d-drucker braucht. im allgemeinen kommen dann so antworten wie: “damit kann man zu 70% einen neuen drucker bauen.” oder “um schachfiguren oder ersatzteile für eine geschirrmaschine zu drucken.”
das stimmt ja alles im prinzip, auch wenn es teilweise selbstzweck ist und sonst nicht so spannend klingt. aber das eigentlich geile ist ja: damit kannst du dinge herstellen die sonst niemand für dich machen will! einen kleiderhaken zu drucken den du so oder ähnlich auch für ein paar cent kaufen kannst finde ich ziemlich sinnlos. aber eine “spinnerte” idee die vllt nur dir alleine auf der welt gefällt selbst herstellen zu können, ohne fremde hilfe und ohne viel geld ( wenn man den 3d drucker erst einmal hat) kenne ich bisher nur aus dem bereich von selbst geschriebener software. und wie viele coole software produkte sind aus ideen entstanden, die ursprünglich nur das problem eines einzelnen lösen sollten: sei es linux, php oder del.icio.us.
überlegt mal was passiert wenn sich das gleiche prinzip von der digitalen welt in die 3 dimensionale welt, in die welt der dinge übertragen lässt! das fängt bei irgendwelchen sinnlosen nichtigkeiten, wie der ersatz für einen abgebrochenen absatz, einem schlüsselanhänger oder eine verloren gegangene “mensch-ärger-dich-nicht”-figur an, geht über sinnlose aber hübsche schmuck- und spielsachen hin zu was auch immer sich unsere genialen, kranken gehirne ausdenken und was der 3d-drucker ausdrucken kann. und da manche der 3d drucker open-source sind, verbessert sich die technik jedes mal, wenn man an deren grenzen stösst.
also frag nicht was der 3d-drucker für dich tun kann, sondern was du für den 3d-drucker tun kannst!
erinnert ihr euch noch an die Anfänge von 3D Filmen? da hatte man ständig irgendwas im Gesicht: Stangen Waffen die unserer nasenspitze nach dem leben trachteten, Stein, Raumschiffe oder Explosionen die “überraschend” auf uns zuflogen und unangenehm nah kamen.
nach Avatar dachte ich dass diese “Kinderkrankheiten” überwunden waren und 3D aus seinen Flegeljahren raus ist und nicht in jeder 2. Einstellung uns “anschreien” muss: “SCHAU MA’ 3 DDDDDDDDDDD”.
aber weit gefehlt: gestern Abend war ich in “die Legenden von aan”. und vom ersten 3D trailer bis zu den ersten Szenen vom Film ( und danach auch noch) wollte ich mich ständig ducken oder lieber schreiend wegrennen: schlangenköpfe, Wassertropfen, eisbrocken…. alles mögliche wurde uns in die Fresse geschleudert.
man merkt schon dass Cameron 10 Jahre an Avatar gearbeitet hat bis er endlich ins Kino kam.
ach und ich find 3D im Kino immer nerviger und überflüssiger. und “Avatar – the last airbender” (die Vorlage zu “die Legende von aan” )war als Zeichentrick Serie viel besser.
und 12€ für die neu Verfilmung der ersten Staffel einer Zeichentrick Serie? geht’s noch?
und es ist mal wieder so weit: oli macht den noob! in rahmen eines projekts beschäftige ich mich seit 2 tagen mit blender. wollte ich eh schon seit jahren machen. die eigenheiten des interfaces habe ich so einigermassen im griff, jetzt gehts ans eingemachte. die frage des tages lautet: warum sind meine gläser nicht rund sondern eckig?
so als beispiel (detail aus dem obigen bild):
das glas links habe ich aus dem internet, das rechte habe ich selbst gemacht. toller facetten schliff, gell! sollte aber rund sein ;(
naja da wurschtel ich schon 2 tage rum, und die gläser sehen wenigstens schon aus wie selbige die ersten war sehr sehr seltsam.
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